Sonntag, 19. Februar 2017

Intro

14. September 2010
Wenig bewirkt manchmal viel

Eine Schule wird nicht saniert, Schlagloch bleibt an Schlagloch, eine Behörde ist halsstarrig? Einen Cent an die Stadtkasse überweisen. Sorgt für Aufregung. Wie eine Aktion der Leipziger Kunstprofessorin Christin Lahr, die seit Mai 2009 täglich einen Cent an das Bundesfinanzministerium überweist. Solche Mini-Überweisungen sorgen in den Verwaltungen für Kosten. Jemand muss schließlich den Betrag verbuchen.

Ein-Cent-Aktionen könnten so gestartet werden: Nachbarn tun sich zusammen und lassen der Stadtkasse auf dem Online-Überweisungsweg Tag für Tag einen Cent zukommen. Verwendungszweck: "Kaputte Fahrbahn in der XY-Straße". Eltern verabreden solch eine Aktion. Verwendungszweck: "Sanierung der Schule AB". Jugendamtsgeschädigte nerven mit dem Verwendungszweck "Für Sonja, die nach Hause will!"

Koordiniert werden könnten solche Aktionen über diese Seiten. Also dann, fröhliche Überweisungen! Motto: "Wer pennt, bekommt einen Cent".

Heinz-Peter Tjaden

1 Kommentar:

  1. Saubere Sache!!! Wir müssen als Gesellschaft langsam einmal gegen die Unfähigkeit einer Regierung Opponieren, egal in welchen Bereichen. Der Bürger fühlt sich nicht mehr ernst genommen und genau dies muss sich ändern.
    Hier zählt jetzt die MACHT DER VIELEN!!! Wir müssen dafür kämpfen wieder ernst genommen zu werden, denn alles andere ist zutiefst Demokratiefeindlich und wird nur für einem erstarken der radikalen Ränder führen.

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